Reflexion: An der Oberfläche der Fensterscheiben spiegeln sich die Haltestellen-Schilder. Transmission: Durch die Scheibe hindurch kann man die Passagiere und auch einen Teil der Gegend hinter dem Bus erkennen.
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Dann kam er nach Jericho und ging durch die Stadt. Und siehe, da war ein Mann namens
Zachäus; er war der oberste Zollpächter und war reich. Er suchte Jesus, um zu sehen, wer er
sei, doch er konnte es nicht wegen der Menschenmenge; denn er war klein von
Gestalt.Darum lief er
voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus zu sehen, der dort
vorbeikommen musste. Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und
sagte zu ihm: Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem
Haus bleiben. Da stieg er
schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf.Und alle, die das sahen, empörten sich
und sagten: Er ist bei einem Sünder eingekehrt. Zachäus aber wandte sich an den Herrn und sagte: Siehe, Herr, die
Hälfte meines Vermögens gebe ich den Armen, und wenn ich von jemandem zu viel
gefordert habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück.Da sagte Jesus zu ihm: Heute
ist diesem Haus Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams
ist. Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was
verloren ist.
Es ist wie mit einem Mann, der auf Reisen ging. Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an. 15 Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten. Dann reiste er ab. Sofort 16 ging der Diener, der die fünf Talente erhalten hatte hin, wirtschaftete mit ihnen und gewann noch fünf weitere dazu. 17 Ebenso gewann der, der zwei erhalten hatte, noch zwei weitere dazu. 18 Der aber, der das eine Talent erhalten hatte, ging und grub ein Loch in die Erde und versteckte das Geld seines Herrn. 19 Nach langer Zeit kehrte der Herr jener Diener zurück und hielt Abrechnung mit ihnen. 20 Da kam der, der die fünf Talente erhalten hatte, brachte fünf weitere und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen. 21 Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du tüchtiger und treuer Diener. Über Weniges warst du treu, über Vieles werde ich dich setzen. Komm, nimm teil am Freudenfest deines Herrn! 22 Dann kam der Diener, der zwei Talente erhalten hatte, und sagte: Herr, du hast mir zwei Talente gegeben; sieh her, ich habe noch zwei dazugewonnen. 23 Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du tüchtiger und treuer Diener. Über Weniges warst du treu, über Vieles werde ich dich setzen. Komm, nimm teil am Freudenfest deines Herrn! 24 Es kam aber auch der Diener, der das eine Talent erhalten hatte, und sagte: Herr, ich wusste, dass du ein strenger Mensch bist; du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast; 25 weil ich Angst hatte, habe ich dein Geld in der Erde versteckt. Sieh her, hier hast du das Deine. 26 Sein Herr antwortete und sprach zu ihm: Du bist ein schlechter und fauler Diener! Du hast gewusst, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe. 27 Du hättest mein Geld auf die Bank bringen müssen, dann hätte ich es bei meiner Rückkehr mit Zinsen zurückerhalten. 28 Nehmt ihm also das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat! 29 Denn wer hat, dem wird gegeben werden und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. 30 Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.
Gen 12,1-9
1 Der HERR sprach zu Abram: Geh fort aus deinem Land, aus deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde! 2 Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein. 3 Ich werde segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den werde ich verfluchen. Durch dich sollen alle Sippen der Erde Segen erlangen. 4 Da ging Abram, wie der HERR ihm gesagt hatte, und mit ihm ging auch Lot. Abram war fünfundsiebzig Jahre alt, als er von Haran auszog. 5 Abram nahm seine Frau Sarai mit, seinen Neffen Lot und alle ihre Habe, die sie erworben hatten, und alle, die sie in Haran hinzugewonnen hatten. Sie zogen aus, um in das Land Kanaan zu gehen, und sie kamen in das Land Kanaan. 6 Abram zog durch das Land bis zur Stätte von Sichem, bis zur Orakeleiche. Die Kanaaniter waren damals im Land. 7 Der HERR erschien Abram und sprach: Deinen Nachkommen gebe ich dieses Land. Dort baute er dem HERRN, der ihm erschienen war, einen Altar. 8 Von da brach er auf zu dem Gebirge östlich von Bet-El und schlug sein Zelt so auf, dass er Bet-El im Westen und Ai im Osten hatte. Dort baute er dem HERRN einen Altar und rief den Namen des HERRN an. 9 Dann zog Abram immer weiter, dem Negeb zu.
Gestern warnten der evangelische Bischof Gerhard Ulrich (Schleswig) und der katholische Erzbischof Werner Thissen (Hamburg) eindringlich vor einem verstärkten Einsatz von Biokraftstoffen, weil sie ökologisch bedenklich seien und in ärmeren Ländern der Erde soziale Probleme verschärften. Grund: Statt Weizen für Brot werden dort Energiepflanzen für Benzin angebaut.
weiter heißt es in dem oben verlinkten Artikel:
"der sinnvolle und auch dringend notwendige Weg ist aber ein niedrigerer Flottenverbrauch der deutschen Fahrzeuge und eine vermehrte Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel."
Aus einer Berechnung von Umweltschützern:
Aus 100 Kilogramm Weizen lassen sich entweder 100 Brote backen oder knapp 40 Liter Ethanol herstellen. Ein Geländewagen mit 13 Litern Verbrauch verschlingt nach dieser Rechnung alle zwei Kilometer ein Brot.
„Die innige Gemeinschaft des Lebens und der Liebe in der Ehe wurde vom Schöpfer begründet und mit eigenen Gesetzen geschützt ... Gott selbst ist Urheber der Ehe" Die Berufung zur Ehe liegt schon in der Natur des Mannes und der Frau, wie diese aus den Händen des Schöpfers hervorgegangen sind. (KKK 1603)
"Das Erlösungsopfer Christi ist einmalig und wurde ein für allemal vollzogen. Und doch wird es im eucharistischen Opfer der Kirche gegenwärtig. Das gleiche gilt vom einzigen Priestertum Christi: es wird durch das Amtspriestertum gegenwärtig gemacht, ohne daß dadurch der Einzigkeit des Priestertums Christi Abbruch getan würde. „Und deshalb ist allein Christus wahrer Priester, die anderen aber sind seine Diener" (KKK 1545)
„Durch die heilige Krankensalbung und das Gebet der Priester empfiehlt die ganze Kirche die Kranken dem leidenden und verherrlichten Herrn, daß er sie aufrichte und rette, ja sie ermahnt sie, sich aus freien Stücken mit dem Leiden und dem Tode Christi zu vereinigen und so zum Wohle des Gottesvolkes beizutragen" (KKK 1499)
"Die Sünde ist vor allem Beleidigung Gottes und Bruch der Gemeinschaft mit ihm. Gleichzeitig beeinträchtigt sie die Gemeinschaft mit der Kirche. Darum führt die Bekehrung zugleich die Vergebung Gottes und die Versöhnung mit der Kirche herbei. Das Sakrament der Buße und der Versöhnung bringt das liturgisch zum Ausdruck und bewirkt es." (KKK 1440)
"Die Weise der Gegenwart Christi unter den eucharistischen Gestalten ist einzigartig. Sie erhebt die Eucharistie über alle Sakramente, so daß sie „gleichsam die Vollendung des geistigen Lebens und das Ziel aller Sakramente" ist (Thomas v. A.). Im heiligsten Sakrament der Eucharistie ist „wahrhaft, wirklich und substanzhaft der Leib und das Blut zusammen mit der Seele und Gottheit unseres Herrn Jesus Christus und daher der ganze Christus enthalten" (K. v. Trient: DS 1651). Diese „Gegenwart wird nicht ausschlußweise ‚wirklich‘ genannt, als ob die anderen nicht ‚wirklich‘ seien, sondern vorzugsweise, weil sie substantiell ist; in ihr wird nämlich der ganze und unversehrte Christus, Gott und Mensch, gegenwärtig" (KKK 1374)
Die Eucharistie ist „Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens". Mit der Eucharistie stehen die übrigen Sakramente im Zusammenhang; auf die Eucharistie sind sie hingeordnet; das gilt auch für die kirchlichen Dienste und für die Apostolatswerke. Die heiligste Eucharistie enthält ja das Heilsgut der Kirche in seiner ganzen Fülle, Christus selbst, unser Osterlamm. (KKK 1324)
Zusammen mit der Taufe und der Eucharistie bildet das Sakrament der Firmung die „Sakramente der christlichen Initiation", deren Einheit bewahrt werden muß. Den Gläubigen ist also zu erklären, daß der Empfang der Firmung zur Vollendung der Taufgnade notwendig ist. Durch das Sakrament der Firmung werden [die Getauften] vollkommener der Kirche verbunden und mit der besonderen Kraft des Heiligen Geistes ausgestattet; so sind sie noch strenger verpflichtet, den Glauben als wahre Zeugen Christi in Wort und Tat zugleich zu verbreiten und zu verteidigen" (KKK 1285)
Die heilige Taufe ist die Grundlage des ganzen christlichen Lebens, das Eingangstor zum Leben im Geiste [vitæ spiritualis ianua] und zu den anderen Sakramenten. Durch die Taufe werden wir von der Sünde befreit und als Söhne Gottes wiedergeboren; wir werden Glieder Christi, in die Kirche eingefügt und an ihrer Sendung beteiligt (KKK 1213)
Der Heilige des heutigen Tages ist der Heilige Nikolaus, Bischof von Myra. Das ist ein Ort in Kleinasien; im Westen der heutigen Türkei. Nikolaus war ein großer Kinderfreund, über sein Leben gibt es viele Legenden; einige kann man z. B. hier nachlesen, oder auch beim Heiligenlexikon. Weil er zu Lebzeiten die Kinder beschenkte, entstanddie Sitte, die Kinder in den Familien am Nikolaustag zu beschenken. Die Orthodoxe Kirche feiert St. Nikolaus schon seit dem 4. Jhdt. als ihren Schutzpatron.
Aber wie kam es jetzt zum Weihnachtsmann? Infolge der Reformation wandten sich viele von der Verehrung der Heiligen ab. Luther wollte die Verehrung von Christus mehr in den Vordergrund stellen. Deshalb führte er den "Heiligen Christ" ein, der an Weihnachten den Kindern die Geschenke bringen sollte - anstelle von St. Nikolaus. In England entwickelte er sich zu "Father Christmas" weiter. Katholischerseits wurde daraus bald das "Christkind", das die Kinder beschenkt. In den calvinistischen Niederlanden kam jedoch - per Schiff, aus dem katholischen Spanien (die das Land beherrschende Nation) weiterhin St. Nikolaus, der im Niederländischen zu "Sinterklaas" verballhornt wurde. Mit den Niederländern gelangte "Sinterklaas" dann nach USA, wo er bald mit "Father Christmas" zu "Santa" wurde, dem Weihnachtsmann.
In manchen Strömungen während der französischen Revolution, im Sozialismus bzw. Kommunismus waren die Kirche und ihre Heiligen unerwünscht. Daher wurde der heilige Wohltäter Nikolaus zum Teil auch gezielt und systematisch durch durch das russische "Väterchen Frost" - ursprünglich ein Winter-Dämon - ersetzt. Einige seiner Attribute - pelzbesetzter Mantel, Rentiere, Schlitten - erhielt dann auch der Weihnachtsmann. Von den kirchlichen Zeichen wie Bischofsstab, Stola, Kreuz oder Mitra blieb dabei nichts übrig. Rentiere und einen Schlitten hat der echte Heilige Nikolaus mit Sicherheit nie besessen.
Da der Weihnachtsmann oft genug dazu gedacht war, die christlichen Feste des Hl. Nikolaus und Weihnachten aus dem allgemeinen Bewusstsein zu verdrängen, habe ich wenig für ihn übrig. Deswegen erkläre ich dieses Blog zur weihnachtsmannfreien Zone!